11.10.2019

Nutzen und Grenzen von SEO-Tools

Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist zweifelsohne für jeden Websitebetreiber von besonderem Interesse. Denn erst mit suchmaschinengerecht aufbereiteten Inhalten – das betrifft gleichermaßen technische Aspekte, Bilder wie auch Texte – lassen sich Positionierungen positiv beeinflussen. Google selbst hat einen Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung bereitgestellt, in dem grundlegende Tipps zur Websitegestaltung sowie Empfehlungen zur technisch sauberen Realisierung gegeben werden.

SEO für jedermann?

Weiterhin sind in den vergangenen Jahren etliche Websites entstanden, die dem geneigten Leser vermitteln wollten, dass sie "die ultimativen SEO-Tipps" haben, mit denen garantiert nichts mehr schief gehen könne. Im gleichen Zuge sind auch unzählige SEO-Tools entstanden, die Websites nach mehr oder minder sinnvollen SEO-Aspekten prüfen. Es gibt also genügend Literatur und Werkzeuge, anhand derer auch der nicht mit der Thematik vertraute Benutzer seinen Auftritt auf Vordermann bringen kann. Ist Suchmaschinenoptimierung also nichts Besonderes mehr?

Vorsicht ist geboten!

Nun, so einfach ist es dann doch nicht. Zum einen sollten recherchierte Informationen immer mit einer gewissen Vorsicht genossen werden. Es gibt immer noch viele Websites mit vermeintlichen SEO-Tipps, die jedoch keinerlei Relevanz mehr haben. Zum anderen spiegelt sich diese Problematik mangelnder Aktualität auch in vielen SEO-Tools wider. Wer dann in Panik verfällt, weil mit hoher Dringlichkeit beispielsweise auf das Fehlen der "wichtigen" META-Keywords hingewiesen wird, der sorgt sich unnötig. Suchmaschinenoptimierung ist regelmäßigem Wandel unterworfen. Wenn Informationsgeber und eigentlich helfende Werkzeuge da nicht mitziehen, ist der Nutzen eher fragwürdig.

Besondere Problematik der SEO-Tools

Die grundsätzliche Idee einer Website oder sogar eines online verfügbaren Werkzeugkastens ist gut. Ein Teil von SEO-relevanten Aspekten kann hierbei schön kompakt und überschaubar zusammengefasst werden, sodass der Websitebetreiber dann eine grobe Vorstellung bekommt, an welchen Stellschrauben er noch drehen kann. Jedoch schwankt die Qualität solcher Tools ganz erheblich. Neben der im vorherigen Absatz angesprochenen Problematik veralteter Informationen, kränkeln viele Online-SEO-Tools an zu plumper, mechanischer Abarbeitung. Wird beispielsweise die Länge eines Seitentitels mit 61 Zeichen als kritisch bemängelt, weil das eingesetzte Tool maximal 60 Zeichen empfiehlt, machen sich schnell wieder Unsicherheiten breit. Insbesondere dann, wenn ein anderes Tool behauptet, dass auch 70 Zeichen überhaupt kein Problem darstellen und noch ein anderes Tool berücksichtigt diesen Aspekt evtl. gar nicht. Was stimmt denn nun?

Die Erfahrung machts

Schlussendlich muss man einsehen, dass weder das blinde Befolgen von SEO-Literatur noch der Einsatz von SEO-Tools – ohne deren Auswertung kritisch zu hinterfragen – zwangsläufig zu besserer Platzierung führt. Erst recht nicht in kurzer Zeit, denn SEO ist in aller Regel ein zeitintensiver Prozess. Erst mit über Jahre angesammelten Erfahrungswerten und der richtigen Interpretation der von SEO-Tools ermittelten Schwachpunkte kann Suchmaschinenoptimierung sinnvoll betrieben werden.

Möchten Sie Ihre Website „auf Herz und Nieren“ geprüft wissen und Ihre Auffindbarkeit bei Google verbessern? Gerne helfen wir Ihnen dabei, ggf. unentdeckte Potenziale Ihres Webauftritts aufzuspüren und diesen suchmaschinengerecht aufzubereiten.

 
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